Wissenswertes

Liebe Patienten,

auf dieser Seite möchten wir Ihnen als besonderen Service einen Einblick in die Qualitätssicherung unseres Praxisbetriebes geben. Darüber hinaus stellen wir Ihnen auf der Unterseite "Tel.Nr & Links" eine Sammlung von nützlichen Telefonnummern und Internetlinks aus der unmittelbaren Umgebung und im Allgemeinen zur Verfügung.

Qualitätsmanagement

Der Gesetzgeber verlangt ab 2009 auch in den Praxen der ambulanten Versorgung die Einführung und Einhaltung eines Qualitätsmanagementsystems. Als wesentliche Merkmale der Qualitätssicherung dienen hierbei kontinuierliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Dies gilt auch für unsere Mitarbeiter.

Als Grundlage für das Qualitätsmanagement dient das von der Kreisärzteschaft Ortenau gemäß § 135a SGB V in Anlehnung an das QEP-Programm der KBV erstellte MS Word-Dokument (Version 2.0 vom 08.11.2005) mit der darin enthaltenen Kernzielliste. Entsprechend dieser Kernzielliste wird seit März 2006 sukzessive das Qualitätsmanagement Praxishandbuch der Praxis Dr.Feigenbutz erstellt. Die erarbeiteten Inhalte werden im EDV-Dokumentationssystem der Praxis festgehalten. Informationen zu diesem Thema finden sich im Internet unter www.kbv.de/qm. Dabei richtet sich die Kernzielliste am KV-Qualitätszielkatalog aus.  

Qualitätszirkel "Solidarität"

Unsere Praxis nimmt einmal im Quartal am Qualitätszirkel "Solidarität" teil, welcher von Dr. Franz Hack (Waldwimmersbach) geleitet wird. Neben wechselnden Fortbildungspunkten steht der interkollegiale Austausch mit andern Hausärzten im Vordergrund. Ebenfalls einmal im Quartal wird am Hausärztezirkel in Walldorf teilgenommen. Dieser wird von Dr. Udo Saueressig geleitet. Diese Teilnahme dient auch der Wahrnehmung der Fortbildungsverpflichtung für die Teilnahme an DMP´s (Disease-Management-Programme).

Wöchentliche Praxissitzungen

Wesentliche Kernelemente unserer internen Praxisfortbildung sind wöchentliche Sitzungen des Praxisteams. Diese finden Dienstags von 11:00 - 13:00 Uhr statt. Neben der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen werden aktuelle Änderungen, Vorgaben und Patientenkasuistiken erörtert. Hier wird im besonderen die inhaltliche Weiterentwicklung der Praxis bestimmt.

Externe Fortbildung

Der Fortbildungsnachweis für die vorgeschriebenen nächsten 5 Jahre wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg als Zertifikat am 07.04.2008 erteilt.

Der AOK Hausarztvertrag

Weniger Bürokratie – mehr Zeit für Patienten

Am 1. Juli 2008 wurde in Baden-Württemberg ein neues Hausarztprogramm zwischen AOK und freien Ärzteverbänden gestartet. Eine gute Qualität der Versorgung, eine angemessene Honorierung der Ärzte und mehr Zeit für Arzt und Patient durch weniger Bürokratie sind die Ziele dieses im ganzen Bundesgebiet aufmerksam verfolgten Projekts.

Partner des am 8. Mai unterzeichneten Vertrags sind AOK Baden-Württemberg, Hausärzteverband Baden-Württemberg und MEDI, ein Verband von Haus- und Fachärzten.

Das Ziel

Der Hausarzt in Baden-Württemberg soll weniger Zeit mit Formularen und mehr Zeit mit dem Patienten verbringen. So wird die Abrechnung für den Arzt vereinfacht. Dafür übernehmen die Ärzte die Verantwortung für eine gleichermaßen qualitätsvolle wie wirtschaftliche Versorgung der AOK-Versicherten. Eine entsprechende EDV unterstützt sie dabei und kann auch Auskunft geben über Alternativen bei Arzneimitteln und ermöglicht den regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Arztkollegen.

Die Vorteile

  • Gesundheitsversorgung und Steuerung aus einer Hand
  • Hohe Behandlungsqualität u.a. durch qualifizierte Fortbildung
  • Weniger Bürokratie – mehr Zeit für Gespräche zwischen Arzt und Patient
  • Akutsprechstunden von Montag bis Freitag und mindestens eine Abendsprechstunde pro Woche bis 20 Uhr
  • Erweiterte Gesundheitsuntersuchung inklusive EDV-gestützter Risikoanalyse für Herzinfarkt und Schlaganfall und paßgenaue Gesundheitsangebote.
  • Maximal halbstündige Wartezeit bei vorheriger Terminvereinbarung.


Ärzte und AOK-Versicherte in Baden-Württemberg können sich ab Juli einschreiben. Die Teilnahme am AOK-Hausarztprogramm ist freiwillig. Das Programm beginnt im Quartal nach der Einschreibung. Mit der Einschreibung verpflichtet sich der Patient, zunächst immer zu dem von ihm gewählten Hausarzt zu gehen. Die Verpflichtung gilt für 12 Monate. Im Notfall oder im Urlaub kann aber jeder Arzt oder Notdienst beansprucht werden. Für Ärzte und Patienten, die nicht am AOK-Hausarztprogramm teilnehmen, läuft alles weiter wie bisher. Wer bisher schon am integrierten Hausarztvertrag der AOK teilgenommen hat, muss sich erneut einschreiben, um an dem neuen Programm teilnehmen zu können.

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